Das Wort zum Schabbat

Wajeze
("Jakob zog aus ..."
Genesis / 1. Buch Mose 28:10 - 32:3)
am 27.November 2020

Jeden Freitag um 14 Uhr stellt ein Rabbiner seine Gedanken zur Tora online bei ahavta - Begegnungen vor. Um live dabei zu sein, ist es ganz einfach, sich bei https://ahavta.clickmeeting.com anzumelden. Am 27. November 2020 (11. Kislew 5781) sprach Rabbiner Dr. Walter Rothschild aus Berlin das Wort zum Schabbat. Der siebente Wochenabschnitt im neuen Lesezyklus lautet „Wajeze", ויצא „Und er zog aus“. Er umfasst 1. Buch Mose 28,10–32,3. In diesem Tora-Abschnitt ist Jakob auf der Flucht vor Esau und verlässt daher Beer Schewa und reist nach Charan. Auf dem Weg kommt er zu „dem Platz“ und schläft dort. Dort erscheint ihm Gott und verspricht, dass das Land, auf dem Jakob liegt, seinen Nachkommen gegeben werden wird. In Charan hütet Jakob die Schafe seines Onkels Lawans. Er lernt die schöne Rachel kennen und verliebt sich in sie. Um sie heiraten zu können, schlägt Jakob vor, sieben Jahren für ihren Vater Lawan zu arbeiten. Am Ende der sieben Jahre führt Lawan jedoch nicht Rachel, sondern ihre ältere Schwester Lea zu Jakob. Dieser muss, um Rachel zugleich heiraten zu können, sieben weitere Jahre arbeiten. Lea gebiert die ersten Söhne: Reuwen, Schimon, Levi und Jehuda. Rachels Magd Bilha wird ebenfalls schwanger: Dan und Naftali werden geboren. Auch Leas Magd Silpa wird schwanger: Gad und Ascher werden geboren. Lea gebiert Jissachar, dann Sewulun und die Tochter Dina. Schließlich bekommt Rachel endlich einen Sohn: Joseph. Als Lawan nach den sieben Jahren Jakob noch immer nicht ziehen lässt, beschließt dieser mit seinen Frauen, Kindern und all seinem Besitz zu fliehen. Am Ende schließen Lawan und Jakob einen Bund und gehen im Frieden auseinander.